Unser etwas altertümlicheres LF 8 aus Hardebek wurde im Jahre 1985 beschafft und feierte im Januar dieses Jahres sein 30. Dienstjahr.

Funkrufname: Flo. Segeberg 76/41/5

Das auf einem Iveco Magirus 60-9 AirCooled gebaute LF 8 hat ein zGG. von 7,5t. Es verfügt weder über einen Wassertank noch über eine eingebaute FPN im Heck. Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stehen dafür in der Front eine über den Fahrzeugmotor angetriebene Vorbaupumpe sowie im Heck eine eingeschobene TS 8/8 der Firma Rosenbauer zur Verfügung. Atemschutzgeräte sind in der Mannschaftskabine, in der im Übrigen eine Gruppe Platz findet, nicht verbaut. Dafür finden 4 Stück der Frima Dräger mit jeweils einer Reserveflasche im Geräteraum 1 Platz. Da das Fahrzeug noch zu Zeiten von Bohrbrunnen beschafft wurde finden im "Tonner" 29B und 15C Schläuche in den Geräteräumen 2, 3 und 4 ihren Platz. Des Weiteren finden weite wasserführende Armaturen wie ein Niederschraubventil-Verteiler, ein Kugelkopf-Verteiler, 3 C-Strahlrohre, 2 C-Hohlstrahlrohre, ein B-Strahlrohr mit dazugehörigem Stützkrümmer, 2 Hydroschilder, ein Druckmesser, 6 A-Saugschläuche, ein Saugkorb, ein Standrohr sowie diverse Hydranten und Kupplungsschlüssel ihren Platz. Für kleine Brände sind dazu noch 2 ABC Löscher im Geräteraum 1 gelagert. Im Geräteraum 2 findet dazu noch neben einer Kettensäge der Firma Stihl mit dazugehöriger Schnittschutzausrüstung und Helm mit Visier ein Gardena Gartenschlauch, ein 5 Meter B-Schlauch und weitere Wasserführende Armaturen die in den Teils auch in ehrenamtlicher Arbeit von den Kameraden Selbst gebaut wurden. Dazu gehören z.B. ein zweiter Stützkrümmer oder ein Übergangsstück mit dem z.B. ein Güllefass mit einem B-Schlauch verbunden werden kann. Für die Technische Hilfe sind hier auch noch Pylonen, eine Absperrkette sowie 4 Kanister Ölbindemittel gelagert. Im Geräteraum 1 stehen dazu neben 2 Schlauchbrücken auch noch 4 Warnblitzer bereit. Weitere Armaturen zur technischen Hilfeleistung sind unter den Sitzbänken in der Mannschaftskabine untergebracht wie z.B. ein Büffelheber, ein etwas größerer Wagenheber, ein Werkzeugkasten und weiteres Absperrmaterial. Hier steht auch unserer noch aus Bundeswehrzeiten (natürlich mit TÜV Siegel) stammender Erste-Hilfe Koffer. Die dazugehörige Falttrage ist im Geräteraum 5 verstaut. Zusätzlich sind in der Mannschaftskabine noch 3 Verkehrskellen, Handlampen, Atemschutzmasken, Handfunkgeräte sowie eine Kübelspritze mit dazugehörigem D-Schlauch mit Strahlrohr gelagert. Auf dem Dach finden sich neben der 4 teiligen Steckleiter noch Schaufel, Besen, Feuerpatschen, Einreißhaken, ein Abgasschlauch für die TS, ein Reserverad und ein kleiner über die Batterie betriebener Strahler für die Ausleuchtung im Heck.


 

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ELW

Einsatzleitwagen ELW 1 (DIN 14507-2) dienen vorwiegend der Einsatzleitung zur Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen als Hilfsmittel zur Führung von taktischen Einheiten als Hilfsmittel zum Führen von Verbänden mit Führungsgehilfen,jedoch ohne stabsmäßigerFührung. Der ELW 1 verfügt über diverse fernmelde technische Ausrüstungsteile und ist das geeignete Fahrzeug für eine Abschnittsleitung.

 

Wiemersdorf SE 75/11/1
Hitzhusen SE 75/11/2


LF 20/16

LöschguppenFahrzeug 20/16.  Es hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe .Die 20 steht für die Pumpenleistung von 2000 l Wasser pro Minute bei 10 bar und ein mindestens 1600 l großen Wassertank. Das  LF 20/16 dient überwiegend zur Brandbekämpfung, zum Fördern  von  Wasser  und  zum Durchführen  einfacher Technischer Hilfe.  Es verfügt über  eine  feuerwehrtechnische  Beladung  für  eine Gruppe und  bildet mit seiner Besatzung eine selbstständige  taktische  Einheit.  Die  Besatzung  bestehtaus einer Gruppe (1/8).  Das Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 14.500 kg . Als Antriebsart ist vorrangig Allradantrieb zu wählen.